Zusammen mit MdB Bernd Westphal diskutierten wir die schwierige Situation der SPD im Bund.

Einmütig begrüßt wurde unser "Harsumer Manifest" sowie ein Antrag an den Unterbezirk Hildesheim.

 

Folgende Email ging an den Unterbezirk der SPD Hildesheim:

An den

SPD-Unterbezirk Hildesheim

 

Liebe Genossinnen und Genossen!

Die Mitgliederversammlung der SPD Harsum vom 28.6.2019 hat zusammen mit Bernd Westphal die aktuelle Situation der SPD diskutiert und bittet den UB-Vorstand

1. Das Harsumer Manifest zu unterstützen

2. Den Antrag "Was nun SPD?" zu diskutieren und zu überlegen, was auch konkret in unserem UB verändert werden könnte, um das Parteileben interessanter zu gestalten.

Wir bitten um Rückmeldung!

Mit freundlichen Grüßen,

i.A. Iris Grondke und Burkhard Kallmeyer

SPD-Vorstand Harsum

... und das ist unser Antrag:

SPD Ortsverein Harsum

Was nun SPD?

Vieles muss sich ändern - auch im Unterbezirk!

(Diskutiert und beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 28. Juni 2019) 

Regierung

Die Koalition hat einige gute Sachen auf den Weg gebracht. Die werden jedoch klein geredet, wenn man gleichzeitig sagt, das reicht noch lange nicht. Regierung und Opposition in einem kann nicht klappen!

Personell

Doppelspitze ist okay - aber sich davon Wunder zu versprechen?! Nur weil es bei den Grünen diesmal gut aussieht? Dann bräuchte man ein harmonisches Tandem. Die SPD hatte übrigens früher schon eine Doppelspitze: Bebel/Haase und Haase/Ebert.

Ob es sinnvoll ist, bis Dezember zu warten? Bis dahin dominieren dann wieder Stegner, Lauterbach und Co. die Fernsehmagazine.

Organisatorisch

Unser Delegiertensystem hat über Jahrzehnte zu einer Verkrustung und zu Hinterzimmerdeals geführt. Wer will denn aus den Ortsvereinen noch Delegierter sein - nur um als Statist seine Karte hochzuheben.?!

Und in den UB-Vorstand muss man die Leute geradezu hineinprügeln.

Im Internet geben wir auf fast allen Ebenen ein völlig langweiliges Bild ab. Und wenn man Kontakt aufnimmt, erfolgt selten eine Reaktion aus Hildesheim, Hannover oder Berlin!

Inhaltlich

Die SPD muss, wenn sie wieder Bedeutung gewinnen will, zurückfinden zu ihren sozialen und demokratischen Zielen und einleuchtende Antworten finden zu folgenden Bereichen:

Arbeit + Soziales

Wohnen

Verkehr

Löhne, Rente

Infrastruktur

Bildung

Gesundheitswesen

Klimawandel

Migration

Internationale Politik

 

Wenn unsere SPD irgendwann mal wieder erfolgreich sein will, dann sollte sie sich ihres Wahlkampfmottos von 1972 erinnern:

Wer morgen sicher leben will, muss heute für Reformen kämpfen

Und dazu brauchen wir Führungspersönlichkeiten, die das glaubhaft verkörpern.


... und das wurde in der Versammlung aufgeschrieben:


Jahreshauptversammlung 2019 in Rautenberg


Was hat die Gemeinde Harsum mit Europa zu tun? Diese Frage konnte auf der Jahreshaupt-versammlung der SPD Harsum auf den Cent genau beantwortet werden: Mit 1.320.016,05 Euro wurden seit 2014 Projekte in der Gemeinde gefördert. Diese Summe floss in die Dorfentwicklung in die einzelnen Ortschaften. Der Gastredner und Landtagsabgeordnete Markus Brinkmann mahnte die Versammlung, sich vehement für die Europawahl am 26. Mai einzusetzen: "Deutschland braucht Europa!" In der Landespolitik sieht er mehrere dringende Problembereiche, die gelöst werden müssen: Die Pflegekammer, die Wölfe, genügend Kindergartenplätze, den Wohnungsmarkt und die Sanierung der Norddeutschen Landesbank. Sie ist das siebtgrößte Bankinstitut in Deutschland und wird weiterhin dringend gebraucht für die Finanzierung in der niedersächsischen Wirtschaft und vielen Projekten der Gemeinden. Als Gewerkschafter sieht er vor allem die Ausdehnung der Ladenschlusszeiten kritisch: "Die Supermärkte sollen von 7 - 22 geöffnet sein und dann wundert man sich, wenn immer weniger arbeitende Menschen Zeit finden, sich abends in Vereinen und Parteien zu engagieren."

 

Die Vorsitzende der SPD, Iris Grondke und der Fraktionsvorsitzende im Rat und Kreistags-abgeordnete Marc Ehrig berichteten, wo auf Kommunalebene Möglichkeiten bestehen, einige dieser Themen aufzugreifen. Zu den Zielen der SPD Harsum gehören: Schaffung weiterer Baugebiete auch in den kleineren Dörfern, um preiswerten Wohnraum zu schaffen, Bau von zwei dringend benötigten Kindergärten, ein neues Gewerbegebiet, damit weitere lokale Arbeitsplätze geschaffen werden, Unterstützung der Vereine, um das Dorfleben lebendig zu gestalten. Hier hat neben dem neu zu bauenden Jugendhaus in Harsum ein Anbau am Jugendheim in Borsum oberste Priorität. Dieser Anbau, für den die Grundstücksflächen bereit stehen, soll sich zu einem barrierefreien Dorfgemeinschaftsraum entwickeln. Fördermittel des Landes sind hierfür in Aussicht gestellt und auch die Vereine wollen sich mit erheblichen finanziellen Beiträgen beteiligen.

 

Ein besonderer Gruß und Gratulation ging an die ehemalige Landrätin und Bürgermeisterin von Harsum, Ingrid Baule. Sie wurde 70 Jahre alt. Die SPD Harsum hat ihr viel zu verdanken.

 

Dank auch an die Familie Arltund allen anderen Helferinnen und Helfern, die für den Imbiss und die Ausschmückung des Dorfgemeinschaftshauses in Rautenberg gesorgt hatte.


Markus Brinkmann, MdL, war Gastredner auf der Jahreshauptversammlung. Im liegt es am Herzen, das die Norddeutsche Landesbank wieder auf gesicherte Füßer gestellt wird. Weitere Problembereiche sieht er bei der Pflegekammer, den Wölfen in Niedersachsen und dem angespannten Wohnungsmarkt. "Mit neuen Baugebieten könnt ihr vor Ort beitragen, dass bezahlbares Wohnen wieder möglich wird.", betonte er.

Hier sehen wir ihn im Bild mit unserer Vorsitzenden Iris Grondke


Ingrid Baule,

ehemalige Landrätin und

Bürgermeisterin von Harsum sowie

langjährige SPD-Vorsitzende in Harsum

kam wie immer zur Hauptversammlung ihres Ortsvereins  und beteiligte sich rege an den Diskussionen.

Sie konnte von den Mitgliedern die Gratulationen zu ihrem 70. Geburtstag entgegennehmen.

Schön, dass wir dich haben,

liebe Ingrid!


Iris Grondke konnte etliche Mitglieder ehren, die viele Jahre in der Partei sind. Dazu gehören Birgit Beulen, Nils Bölter, Franco Gismondi, Jürgen Wille, Hartwig Greinert, Perihan Köhler, Dieter Scheulenburg, Werner Engler, Katharina Herbeck, Franz-Josef Knoch und Karl-Siegfried Friese, der schon 50 Jahre Mitglied ist.

 

Auf unserem Foto sehen Sie Marc Ehrig, Iris Grondke und Markus Brinkmann mit einigen der langjährigen Mitglieder: Karl-Siegfried Friese, Jürgen Wille, Birgit Beulen und Dieter Scheulenburg