Opfergasse Borsum - ein Fall für den Rechnungshof?



Natürlich ist es immer zu begrüßen, wenn unsere Dörfer verschönert werden. Wir haben der Maßnahme auch zugestimmt, da sie schon für 2019 beschlossen war und jetzt vorgezogen werden soll, da die Fördermittel des Landes schon in diesem Jahr fließen sollen. Die Kostenaufteilung beträgt demnach 109.620 Euro Land und 64.380 Euro Gemeinde. Man sollte dabei nicht vergessen: Auch Zuschüsse des Landes werden aus Steuermitteln finanziert!

Gerumpeltes Pflaster, Einfassung der Kastanie und Bodenstrahler für eine relativ intakte Sackgasse - das müsste doch eigentlich den Landesrechnungshof auf den Plan rufen. Zumindest aber die Naturschutzvereine. Es würde uns nicht wundern, wenn die Bodenstrahler für teures Geld eingebaut werden und dann anschließend nicht leuchten dürfen, um die Vogel- und Insektenwelt zu schützen!

Verständlich, wenn man im Rat aber auch in der Bevölkerung ein leises Grummeln hört, da es sicherlich noch viele dringendere Maßnahmen in unserer Gemeinde gibt, die ebenfalls finanziert werden müssen. Wir denken da an marode Straßen oder Bürgersteige.

Hinzukommt: Es ist der Borsumer Ortsbürgermeister, der immer wieder "die sparsame Verwendung der Haushaltsmittel" im Rat anmahnt.