Der Versorgungsgrad an Kindergartenplätzen und insbesondere an Krippenplätzen in unserer Gemeinde liegt weit über dem Landesdurchschnitt. Die gesellschafltichen Veränderungen machen es jedoch notwendig, weitere Plätze zu schaffen.

 

Eine von der Gemeinde in Auftrag gegebene Untersuchung hat ergeben, dass weitere Plätze in unserer Gemeinde in Zukunft dringend benötigt werden. Diese jetzt kostenfrei anzubieten in Niedersachsen - eine Forderung von uns bei der Kommunalwahl 2011 - wird sicherlich weitere Anmeldungen nach sich ziehen.

 

Wir haben daher schon im Frühjahr 2017 zwei neue Kindertagesstätten beantragt. Wir hoffen, dass uns die Verwaltung noch dieses Jahr über eine Beschlussvorlage abstimmen läßt. Geplant sind Kitas in Harsum und Borsum und eine Erweiterung eines bestehenden Kindergartens in Harsum.


Antrag zum Bau von Kindertagesstätten vom 23.3.2017


Antrag Krippe und Kindergärten in der Gemeinde Harsum

 

Um den künftigen Bedarf an Krippen und Kindergartenplätzen sicherzustellen, sind drei weitere Krippengruppen  und drei Kindergartengruppen notwendig. Hierbei ist auch zu berücksichtigen, dass die Gruppengröße in den Kindergärten des Gemeindegebietes in absehbarer Zeit auf 20 Kinder gesenkt werden soll.

 

Als Standorte kommen infrage:

1.     Harsum.                                                                                                               

       Hier: Auf einem Grundstück auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik ist eine zweigruppige Einrichtung zu realisieren (15 Krippenplätze + 25 Kita-Plätze).

2.     Borsum.                                                                                                               

        Hier: Bei der Planung des Baugebietes Filderkoppel ist eine viergruppige Einrichtung (Neubau) vorzusehen (30 Krippenplätze + 50 Kita-Plätze).

 

Begründung:

Die Gemeinde Harsum hat sich in der Vergangenheit immer bemüht, ausreichend Krippen- und Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen. So liegt die Zahl der Krippenplätze mit über 65 % weit über dem Landesdurchschnitt Niedersachsens. In Hinblick auf das anzustrebende Siegel "Kinderfreundliche Gemeinde" und um den weiter ansteigende Bedarf zu decken, erscheint es notwendig, weitere Plätze zu schaffen.

 

In der Vorlage 12/2017 wird von der Verwaltung der Gemeinde Harsum schlüssig dargelegt, dass eine Erweiterung der bisherigen Einrichtungen nicht oder nur sehr schwer zu realisieren sind. Das von der Kirchengemeinde St. Martinus (Borsum) angebotene Pfarrhaus in Hüddessum ist aus pädagogischen (nur eine Krippengruppe), wirtschaftlichen und planerischen Gründen leider nicht geeignet. Von daher erscheint ein Neubau in Harsum und Borsum am sinnvollsten, zumal dort auch in Zukunft der größte Bedarf ist.

 

Schon frühzeitig soll sich um eine Trägerschaft der Einrichtungen bemüht werden (z.B. katholische und evangelische Kirche, AWO, DRK). Eine Trägerschaft durch die Gemeinde kommt nur im äußersten Notfall infrage.

 

Burkhard Kallmeyer     Peter Engelhard      Walter Müller

Dieser Antrag wurde auf der gemeinsamen Sitzung von Bau- und Sozialausschuss  am 23.3.2017 in getrennter Abstimmung bei jeweils einer Enthaltung beschlossen.