Dank CDU und SPD: Harsum bekommt Chance zur Weiterentwicklung!



Dazu unser Kommentar:


2013 wurde in der HAZ berichtet, dass der Wunsch nach Baugebieten in Hildesheim-Achtum, Harsum, Borsum und Hönnersum bestand. Später kam noch Adlum und Asel dazu. Achtum stand dann noch einmal in der Zeitung, dort sind alle Häuser seit 2017 bezogen. Die Harsumer Baugebiete standen insgesamt 34 mal in der HAZ. Häuser stehen noch keine...

 

Bis 2005 hat sich Harsum prächtig entwickelt. Dank der Zusammenarbeit mit der NLG gab es Baugebiete in allen Dörfern und die Gemeinde konnte überall nach der Endabrechnung Gewinne erzielen.

 

Harsum und Borsum werden nun nach 10 bis 15 Jahren Sendepause eigenständig entwickelt. Der damalige Bürgermeister prognostizierte 2014 im Bauausschuss einen Gewinn allein für Harsum von mindestens 500.000 Euro. Nun ja, da wusste man noch nichts von Nachforderungen, Ausgleichsflächen, historischen Grabungen usw... Inzwischen ist man schon froh, wenn man finanziell mit einem blauen Auge davon kommt!

 

Auch in Borsum gab es bittere Überraschungen, die alles verteuerten. Hönnersum, Adlum, Asel liegen immer noch ganz unten in der Ablage, denn die Kapazitäten im Bauamt reichen hinten und vorne nicht; Tauschland ist nicht vorhanden. Man frage einmal das Amt, wie viel Zeit allein bei Notaren verbracht wird!

 

Inzwischen haben uns Nachbargemeinden wie Giesen und Algermissen in der Entwicklung längst abgehängt, die erfolgreich mithilfe ihrer Baulandentwicklungsgesellschaften planen. Auch Hildesheim mit seiner großen Baubehörde arbeitet mit Planungsgesellschaften zusammen.

 

Wir plädieren dafür, eine Baulandentwicklungsgesellschaft zu gründen um unsere Gemeinde weiter zu entwickeln. Sollte es nicht dazu kommen, dann wird in dieser Wahlperiode und darüber hinaus weiter Stillstand in unserer Gemeinde herrschen.

 

Burkhard Kallmeyer und Walter Müller