Iris Grondke konnte auf den Dartsturnier einen Neueintritt vermelden: Till Machens aus Asel. Till ist 24 Jahre alt und auch schon aktiv bei den Jusos. 

Wir freuen uns auf seine Mitarbeit!


Ebenfalls als neues Mitglied konnte begrüßt werden: Linus Klante aus Hönnersum. Linus ist schon seit längerem politisch aktiv und ist mit seinen 15 Jahren unser jüngstes Mitglied im Ortsverein. Super, Linus!

Linus stellt sich auf den folgenden Zeilen selbst vor!


Guten Tag, ich bin Linus Klante. Ich freue mich, dass mich Iris Grondke schon kurz im Bericht über das Darts-Turnier vorgestellt hat. Ich möchte hier gern noch ein paar Ergänzungen anfügen.

 

Ich wohne in Hönnersum und werde nächsten Monat 15. Seit September bin ich SPD-Mitglied und Juso. Ich gehe auf das Gymnasium Andreanum, wurde in diesem Jahr konfirmiert und fühle mich den christlichen Werten sehr verbunden, insbesondere Nächstenliebe und Erhalt der Schöpfung sind mir wichtig.

 

Ich bin in die SPD eingetreten, weil ich mich mit ihren Grundwerten identifiziere. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind für mich immer noch das Leitbild einer modernen Gesellschaft.

 

In meiner Freizeit spiele ich Tischtennis im Verein und ich engagiere mich intensiv für die Hildesheimer Fridays-for-Future Bewegung. Ich halte Klimaschutz für ein ganz dringendes Thema, weil der Klimawandel uns zu sofortigem Umdenken und zu schnellem Handeln zwingt, um uns eine lebenswerte Zukunft zu garantieren.

 

Klimaschutz hat für mich sehr viel mit unseren SPD-Werten zu tun. Ich finde es ungerecht und völlig unsolidarisch, wenn schon heute Menschen in den ärmsten Regionen der Welt aufgrund unseres verschwenderischen Verhaltens klimabedingt ihren Lebensraum verlieren. Ich setze mich dafür ein, dass auch zukünftige Generationen einen lebenswerten Lebensraum haben. Denn es ist ungerecht, wenn zukünftige Generationen nicht mehr die Freiheit haben, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, weil Menschen heute die Grenzen ihrer Freiheit nicht sehen können oder wollen. Deshalb habe ich auch in der ersten Runde zur Wahl eines Vorsitzenden-Duos für Nina Scheer und Karl Lauterbach gestimmt, weil die beiden die klarste Position in Sachen Klimaschutz bezogen haben. Immerhin haben sie fast 15 % der Stimmen erhalten. Deswegen hoffe ich, dass Umwelt- und Klimaschutz noch bei vielen anderen Parteimitgliedern eine wichtige Rolle spielt.

 

Große Sorgen mache ich mir in letzter Zeit natürlich auch über die Wahlerfolge der AfD bei den Landtagswahlen in Thüringen, Brandenburg und Sachsen und die Gewalttaten durch Neo-Nazis, z.B.  in Halle und Kassel. Ich wünsche mir von der SPD ein starkes Eintreten für unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat, damit jeder Bürger die Freiheit leben kann, die unser Grundgesetz garantiert.

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich durch meine Mitgliedschaft in der SPD für deren Werte einbringen könnte. Ich bin fest davon überzeugt, dass die SPD dem Klimaschutz mehr Raum geben muss. Dann würden wir uns auch wieder mit einem Zukunftsthema beschäftigen, das vor allem junge Menschen anspricht.


Lieber Linus!

Als ich 1965 in die SPD eintrat, also 54 Jahre vor dir, war ich auch gerade mal 16 Jahre alt. Meine Beweggründe waren fast identisch mit denen, die du hier aufgeschrieben hast. Bis auf den Klimawandel natürlich, der damals noch kein Thema war. Damals griff aber die SPD zum ersten Mal die Problematik Umwelt auf, denn im Wahlkampf 1965 forderte Willy Brandt einen blauen Himmel über dem Ruhrgebiet. Denn über dem gesamten Kohlerevier lag eine graue Staubschicht. Natürlich gab es auch noch keine AfD aber wir Jusos bekämpften damals die NPD, die insbesondere in Niedersachsen große Erfolge hatte.

Manches Mal habe ich an meiner SPD gezweifelt und auch heute bin ich vielem kritisch eingestellt. Ich will dir aber sagen, was mich mit der SPD verbindet: Als ich vor einigen Jahren das ehemalige KZ Buchenwald bei Weimar besuchte, las ich die vielen, vielen Namen der dort umgebrachten Sozialdemokraten auf einer Gedenktafel. Das machte mich traurig und stolz zugleich. Stolz, Mitglied einer Partei zu sein, der Freiheit, Gerechtigkeit, Anstand und Moral wichtig ist. Ohne diese Menschen hätte es keinen Neuanfang für die SPD nach 1945 geben können.

Es grüßt, Dein Burkhard Kallmeyer