Auch mal ein Zeichen für Frieden setzen!

Kennen Sie die internationale Organisation „Mayors of Peace“?

 

Mir war dieses internationale Städtebündnis für Friedensarbeit und atomarer Abrüstung bis vor kurzem auch unbekannt. Die Organisation wurde 1982 auf Initiative der damaligen Bürgermeister der japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki gegründet. Das Netzwerk setzt sich weltweit für die vollständige Abschaffung aller Atomwaffen und für eine zivile nichtmilitärische Bearbeitung von Konflikten ein. Mittlerweile sind über 7000 Städte aus knapp 160 Ländern diesem Bündnis beigetreten – aus Deutschland fast 500 Kommunen. Wir haben gemeinsam mit der Linkspartei und Bündnis´90/ Die Grünen beantragt, dass unser Landkreis Hildesheim diesem Städtebündnis beitritt.

 

Warum? Nun, in den vergangenen Jahren sind viele Menschen wegen Krieg, Verfolgung und Vertreibung zu uns geflüchtet – auch in unsere Gemeinde. Diese geflüchteten Menschen machen deutlich, wie viele Opfer von Krieg, Verfolgung und Vertreibung es gibt. Es ist immer wieder notwendig, die Ursachen hierfür zu benennen – auch um die Akzeptanz und das Verständnis in der Bevölkerung für die geflüchteten Menschen zu erhöhen. Darüber hinaus gilt es aber auch immer wieder zu unterstreichen, dass es politische Möglichkeiten gibt, um Konflikte friedlich zu lösen – ohne Waffen zu exportieren oder Krieg zu entfachen.

 

Das ist uns wichtig!

 

Zudem bewirbt sich die Stadt Hildesheim (mit Unterstützung durch den Landkreis) als Kulturhauptstadt Europas. Da darf ein Statement für Frieden und zur Ächtung aller Atomwaffen nicht fehlen. Von unserem Landkreis soll so eine Kultur des Friedens ausgehen.

 

Zugeben: Es ist eher ein symbolisches Zeichen – aber ein wichtiges Bekenntnis!

 

Wir halten Wort  Teil 10 – Ihre SPD Harsum

Marc Ehrig, SPD Fraktionsvorsitzender