Dorferneuerung Borsum maßvoll und besonnen fortsetzen!

 

 

 

In den letzten Wochen und Monaten ist viel über die Dorferneuerung in Borsum diskutiert und geschrieben worden. Richtig ist, dass in den letzten Jahren bereits viele sinnvolle Projekte, wie z.B. die Aseler Straße, der Umbau des Jugendheims sowie Maßnahmen rund um das Heimatmuseum realisiert werden konnten. Finanziert wurden diese Vorhaben aus Fördermitteln des Landes sowie aus unserem Gemeindehaushalt. Für alle bisher umgesetzten Maßnahmen gab es stets breite politische Mehrheiten. Das ist gut so!

 

 

 

Das sogenannte Dorferneuerungsprogramm läuft noch zweieinhalb Jahre und es ist das Bestreben aller politischen Kräfte noch möglichst viele Maßnahmen zu realisieren. Die Liste möglicher Vorhaben und Wünsche ist lang. In Borsum stehen aber auch mit dem Baugebiet „Filderkoppel“ und dem Ausbau der Kindertagesbetreuung wichtige Investitionen im Fokus. Deshalb müssen wir stets die finanziellen Auswirkungen aller Entscheidungen berücksichtigen und mit Augenmaß entscheiden.

 

Zudem liegt uns eine gerechte Verteilung der Investitionen auf alle Ortschaften sehr am Herzen. Hier ist ein breiter Konsens erforderlich, damit wir in allen Ortsteilen unserer Gemeinde erforderliche Sanierungen und sinnvolle Projekte anschieben können. Das ist uns wichtig!

 

 

 

Deshalb haben wir uns gemeinsam mit der Union dahingehend verständigt, dass wir neben den oben genannten Maßnahmen den Anbau an das Jugendheim sowie die Sanierung der Martinstraße für Borsum priorisieren. Zudem halten wir die Renovierung der Kirchenmauer für kurzfristig umsetzbar.

 

Alles Weitere bleibt abzuwarten – auch wie sich die Haushaltslage unserer Gemeinde in den nächsten Jahren entwickelt – dann können ggf. noch weitere sinnvolle Projekte gefördert und umgesetzt werden. Hier bleiben wir dran!

 

 

 

Wir halten Wort – Teil 29

 

Marc Ehrig, SPD Fraktionsvorsitzender 20.5.2019