Hönnersum ein Vorbild für Borsum?

Anmerkungen zum Sonoyta-Platz in Borsum

Auf der letzten Ratssitzung im Juni 2019 wurde ich - gelinde gesagt - von einigen Borsumer Ratsherren milde belächelt, als ich die Frage aufwarf, ob man den Sonoyta-Platz in Borsum nicht durch Eigenleistungen verschönern könne, statt fast 180.000 Euro für die Neugestaltung auszugeben. Als Ortsbürgermeister eines kleinen Dorfes bin ich es gewöhnt, daran zuerst zu denken, denn unsere Ortsratsmittel sind begrenzt und die Gemeindekasse kann nicht immer angezapft werden. Als Beispiele in Hönnersum nenne ich die Dorfmitte mit Brunnen, die Erlebniswiese, die Streuobstwiese und den Labyrinthpark. Alle diese Maßnahmen sind mit wenig Geld geschaffen worden. Und statt teuren Vorschlägen durch Planungsbüros setzen wir unsere eigene Kreativität gepaart mit einem wachen Blick auf Projekte in anderen Ortschaften, denen wir manche Anregung verdanken. Der Sonoyta-Platz hat einen schönen Spielplatz und der östliche kleinere Bereich hätte schon längst mit geringen Aufwand mit einbezogen werden können, damit dort nicht Wohnmobile und Lieferwagen wild parken.

 

Ich kann im übrigen gut verstehen, dass die Ratsmitglieder von CDU und SPD das eingeplante Geld lieber für einen Anbau an das Jugendheim ausgeben möchten, damit dieses zu einem echtem Dorfgemeinschaftshaus aufgewertet wird. Nachvollziehbar, dass der Borsumer Ortsrat beides haben möchte aber man muss bedenken, dass auch in anderen Ortschaften zum Teil dringende Maßnahmen anstehen und die Gemeindekasse kein unendliches Füllhorn ist.

Burkhard Kallmeyer,

 

Ratsherr und Ortsbürgermeister in Hönnersum


Dorferneuerung Borsum 2019/20: Unsere Position

In Borsum sind in den letzten Jahren viele Maßnahmen durchgeführt worden: die Aseler Straße, der Umbau des Jugendheims, die Neugestaltung des Vorplatzes vor dem Heimatmuseum, um nur einige Projekte zu nennen.  Ohne die Zustimmung von SPD und CDU hätten diese Projekte im Rat keine Mehrheit gefunden. Neben den Fördermitteln des Landes wurden gut eine Million Euro aus Gemeindemitteln hierfür ausgegeben.

 

Und dies sind die Maßnahmen, die jetzt für Borsum anstehen:

1. Neubaugebiet "Filderkoppel"

2. Neubau eines weiterern Kindergartens mit Krippe

3. Sanierung der Martinstraße

4. Neugestaltung der Opfergasse

5. Neugestaltung des Sonoyta-Platzes

6. Anbau an das Jugendheim Borsum

7. Renovierung der Kirchmauer

 

Für die Projekte 4 - 7 sind im Haushalt dieses Jahres ca. 200.000 Euro vorgesehen. Der Rat hat sich bei den Haushaltsberatungen vorbehalten, später festzulegen, welche Projekte von dieser Summe realisiert werden können. Sie reicht aus, entweder für die Opfergasse und den Sonoytaplatz oder den Anbau ans Jugendheim.

 

SPD und CDU sich nach reiflicher Überlegung in ihren Fraktionen entschieden, dass der Anbau an das Jugendheim Priorität haben soll und werden auf der kommenden Ratssitzung dafür stimmen. Damit würde Borsum endlich auch ein Dorfgemeinschaftshaus erhalten, wie es andere Ortschaften in unserer Gemeinde auch haben.

 

Opfergasse und Sonoyta-Platz sind eher Verschönerungsmaßnahmen und würden nur schwer eine Zustimmung bei den Ratsmitgliedern aus anderen Ortschaften finden, die in ihren Dörfern schon lange auf die Renovierung maroder Bürgersteige und Straßen und anderer Maßnahmen warten.

 

Bürgermeister Litfin unterstützt diese Vorgehensweise, weist aber darauf hin, dass die Renovierung der Kirchmauer auch gemacht werden sollte, die sich im Gemeindebesitz befindet.  Da es sich um einen verhältnismäßig geringen Betrag von rund 9.000 Euro handelt, werden wir diese Maßnahme unterstützen zumal Fördermittel hierfür bereitstehen.

 

Wir sind gespannt, welche Maßnahmen realisiert werden und werden sie auf dem Laufenden halten.



Im Ortsrat Borsum sind drei Parteien vertreten: Bündnis für Borsum, CDU und SPD. Ortsbürgermeister ist Josef Stuke (Bündnis). Unser Ortsratsmitglied ist Ann-Katrin Wucherpfennig.



Jugendheim Borsum


Die SPD-Fraktion im Rat zeigte im Februar 2019 angetan von dem umgestalteten Jugenheim und ließ sich von dem Vorsitzenden der Spielmannzuges "Sankt Hubertus" erläutern, welche Möglichkeiten noch bestehen, um das Haus zu einem dorfzentrum zu gestalten. Dazu gehört ein barrierefreier Anbau im Garten, der dann für alle Dorfaktivitäten offentsteht. Der Rat hat hierfür bereits im Haushalt Mittel bereit gestellt.


Radweg Borsum Asel

Wer von Borsum nach Hildesheim mit dem Rad fahren möchte, sollte den Button anklicken!



Opfergasse in Borsum - Ausbau wirklich nötig?!


Drei Maßnahmen stehen im Fokus in Borsum:

Anbau eines Dorfgemeinschaftsraumes am Jugendheim, Neugestaltung des Sonoyta-Platzes und die Pflasterung der Opfergasse.

Man sollte genau überlegen, ob die Umgestaltung der Opfergasse zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist. Schließlich ist diese Sackgasse intakt und die Kosten für den Neubau von 174.000 Euro sind immens.

 

Angesichts der Tatsache, dass man in vielen Dörfern unserer Gemeinde wegen kaputter Bürgersteige oder höher stehenden Kanaldeckeln mit dem Rollator  hängen bleibt oder stolpern kann, muss man sich doch fragen, wo die Prioritäten zu setzen sind zumal die Haushaltmittel wahrscheinlich nur für eine Maßnahme reichen.



Radweg endet im Nirvana!


Der Radweg von hönnersum endet am Ortseingang von Borsum plöttzlich und man steht vor dem Schild "Nur für Fußgänger"! Dem Radler bleibt nichts anderes übrig, als die Straße zu queren, um auf dieser in das Dorf zu fahren.

 

Gefahrenpunkte: Von hinten kommen Autos und LKW's herangerauscht aber auch von vorn düsen Fahrzeuge schnell aus der Schillerstraße um die Ecke. dies ist vor allem für Kinder ein großér Gefahrenpunkt.

 

Ortsrat und Verwaltung sollten sich Gedanken machen, wie diese Gefahrenquelle zu entschärfen ist. Das wäre sichderlich ein Pluspunkt beim Thema kinderfreundliche bzw. radfreundliche Gemeinde.



Die "Volksbank-Kreuzung"


Nicht der Stern von Rio aber der Stern von Borsum:

Fünf Straßen stoßen hier aufeinander. Und im Grunde muss man die Denkmalstraße auch noch dazu rechnen. Hier kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und wer, wann und wo Vorfahrt hat, kann man nur ahnen. Kreisel? Ampel?  

 

Seit Jahren wird hier nach einer Lösung gesucht - unseres Erchtens nach aber nicht mit der gebotenen Dringlichkeit.


Wir haben hier den Kreisel am Sachsenring in der Hildesheimer Nordstadt maßstabsgetreu auf Borsum übertragen und man kann erkennen, dass ein Kreisel kaum möglich ist. Dazu stehen ein, zwei Häuser zu dicht an der Kreuzung. Aber vielleicht sollte ein Straßenplaner das einmal etwas genauer untersuchen. So kann man nur sagen, dass eine Ampelanlage infrage kommt.